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Psychotherapeutische Praxen: Immunitätsnachweis notwendig

News

Bundestag und Bundesrat haben am 10.12.2021 Änderungen des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Demnach ist auch in psychotherapeutischen Praxen ein Immunitätsnachweise für Beschäftigte notwendig (BT-Drucksache 20/188)

  • Patientinnen und Patienten brauchen keinen negativen Test

Patientinnen und Patienten müssen in psychotherapeutischen Praxen weiterhin keinen negativen Test oder Immunitätsnachweis (vollständig geimpft oder genesen) vorweisen

  •  Begleitpersonen von Testpflicht befreit

Auch Eltern, die ihre Kinder oder Jugendlichen zur Psychotherapie bringen, brauchen keinen negativen Test.

  •  Immunitätsnachweis für Beschäftigte verpflichtend

Inhaber und Beschäftigte von psychotherapeutischen Praxen müssen zukünftig einen Immunitätsnachweis für das Coronavirus vorlegen. Ein solcher Nachweis kann eine vollständige Coronaimpfung oder die Bestätigung einer Genesung sein. Wenn eine Impfung aus medizinischen Gründen nicht möglich ist, muss dies mit einem ärztlichen Attest belegt werden. Beschäftigte haben bis zum 15. März 2022 Zeit, einen Immunitätsnachweis gegenüber dem Arbeitgeber vorzulegen.
Ab dem 16. März 2022 können Neueinstellungen nur mit Vorlage des entsprechenden Nachweises erfolgen. Dies gilt auch für angestellte Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Kliniken.

Bis dahin müssen Praxismitarbeiterinnen und -mitarbeiter sowie Arbeitgeber, die weder geimpft noch genesen sind, sich täglich aktuell unter Aufsicht testen. Alternativ kann ein PCR-Test gemacht werden, der dann 48 Stunden gültig ist.
Geimpfte und Genese müssen außerdem zweimal pro Woche einen Antigen-Schnelltest oder PCR-Test durchführen. Zudem müssen niedergelassene Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten ein Testkonzept für ihre Praxis erstellen.

  •  Nachweise nur noch auf Verlangen

Psychotherapeutische Praxen müssen künftig die Testergebnisse sowie den Anteil der Geimpften unter den Beschäftigten dokumentieren und auf Verlangen gegenüber dem Gesundheitsamt nachweisen. Damit entfällt die regelmäßige Nachweispflicht gegenüber dem Gesundheitsamt.