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Psychotherapeutenkammer Niedersachsen
Körperschaft des öffentlichen Rechts

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Corona

BPtK Praxis-Info Corona & Hygiene in der psychotherapeutischen Praxis

Die aktuelle BPtK Praxis-Info zum Thema Corona können Sie hier herunterladen. Darin finden Sie unter anderem eine Zusammenstellung der aktuellen Pflichten, Regelungen und Auswirkungen auf Behandlungsmodalitäten.

Die Neuauflage des Leitfadens "Hygiene in der psychotherapeutischen Praxis" der KBV sowie der kassenärztlichen Vereinigungen können Sie hier herunterladen. Darin sind Empfehlungen für standardmäßige Hygienemaßnahmen zusammengefasst. Außerdem finden Sie Hinweise zu Bereichen in denen besondere Maßnahmen notwendig sind.

Psychotherapeutische Praxen: Immunitätsnachweis notwendig

Bundestag und Bundesrat haben am 10.12.2021 Änderungen des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Demnach ist auch in psychotherapeutischen Praxen ein Immunitätsnachweise für Beschäftigte notwendig (BT-Drucksache 20/188)

  • Patientinnen und Patienten brauchen keinen negativen Test

Patientinnen und Patienten müssen in psychotherapeutischen Praxen weiterhin keinen negativen Test oder Immunitätsnachweis (vollständig geimpft oder genesen) vorweisen

  •  Begleitpersonen von Testpflicht befreit

Auch Eltern, die ihre Kinder oder Jugendlichen zur Psychotherapie bringen, brauchen keinen negativen Test.

  •  Immunitätsnachweis für Beschäftigte verpflichtend

Inhaber und Beschäftigte von psychotherapeutischen Praxen müssen zukünftig einen Immunitätsnachweis für das Coronavirus vorlegen. Ein solcher Nachweis kann eine vollständige Coronaimpfung oder die Bestätigung einer Genesung sein. Wenn eine Impfung aus medizinischen Gründen nicht möglich ist, muss dies mit einem ärztlichen Attest belegt werden. Beschäftigte haben bis zum 15. März 2022 Zeit, einen Immunitätsnachweis gegenüber dem Arbeitgeber vorzulegen. Ab dem 16. März 2022 können Neueinstellungen nur mit Vorlage des entsprechenden Nachweises erfolgen. Dies gilt auch für angestellte Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Kliniken.

Bis dahin müssen Praxismitarbeiterinnen und -mitarbeiter sowie Arbeitgeber, die weder geimpft noch genesen sind, sich täglich aktuell unter Aufsicht testen. Alternativ kann ein PCR-Test gemacht werden, der dann 48 Stunden gültig ist.
Geimpfte und Genese müssen außerdem zweimal pro Woche einen Antigen-Schnelltest oder PCR-Test durchführen. Zudem müssen niedergelassene Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten ein Testkonzept für ihre Praxis erstellen.

  •  Nachweise nur noch auf Verlangen

Psychotherapeutische Praxen müssen künftig die Testergebnisse sowie den Anteil der Geimpften unter den Beschäftigten dokumentieren und auf Verlangen gegenüber dem Gesundheitsamt nachweisen. Damit entfällt die regelmäßige Nachweispflicht gegenüber dem Gesundheitsamt.

Aktuell geltende Regeln

Am 24.11.2021 sind die Änderungen des Infektionsschutzgesetzes in Kraft getreten. Daraus ergeben sich neue Regeln bezüglich der Testungen für Personen, die eine Praxis betreten wollen. Die KVN hat diesbezüglich eine sehr gute Informationsseite zusammengestellt

Hier ein kurzer Überblick, welche Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus für Praxen in Niedersachsen gelten:

  • In den Praxen gilt für Arbeitgeber und Beschäftigte die 3G-Regel. Das heißt, alle Praxismitarbeiterinnen und -mitarbeiter müssen entweder geimpft, genesen oder aktuell getestet sein. Ein Selbsttest reicht für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die weder geimpft noch genesen sind, nicht aus. 
  • Praxismitarbeiterinnen und -mitarbeiter, die unter 2G fallen, also geimpft oder genesen sind, müssen zweimal wöchentlich einen Antigen-​Test zur Eigenanwendung ohne Überwachung (Selbsttest) durchführen.
  • Patientinnen und Patienten sind von diesen Regeln ausgenommen, 2G oder 3G darf keine Behandlungsgrundlage sein. Gleiches gilt im KJP-Bereich für Eltern bei Bezugspersonenstunden.
  • Unberührt bleibt die Maskenpflicht: Zumindest bis alle Beteiligten ihre Plätze eingenommen haben, ist ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske zu tragen.

Wir empfehlen Ihnen, die Hygienemaßnahmen sorgfältig zu dokumentieren.

Sammlung: Kammertelegramme, BPtK News, Pressemitteilungen zu Corona

Berechtigungsnachweis für die Impfung: Über das Impfportal des Landes Niedersachsen können Psychotherapeut*innen einen Termin zu Impfung vereinbaren. Zum Termin müssen Sie einen Berechtigungsnachweis mitbringen, aus dem hervorgeht, dass Sie Teil der jeweiligen Priorisierungsgruppe sind. Das kann eine formlose Erklärung Ihres Arbeitgebers sein. Im Falle einer selbstständigen Tätigkeit können Sie sich das auch selbst bescheinigen und ggf. durch eine Kopie des Zulassungsbescheids und/oder der Approbationsurkunde untermauern.

Kammertelegramm: Impfung (Stand 12.03.2021)

Kammertelegramm: Pressemitteilung Impfpriorisierung (Stand 02.03.2021)

Fragen und Antworten zur COVID-19-Impfung des RKI (Stand 13.01.2021)

Fragen und Antworten zur COVID-19-Impfung des BMG (Stand 12.01.2021)

Kammertelegramm: Maskenpflicht III & Corona Sonderpunkte (Stand 27.11.2020)

BPtK-Hintergrund zur Corona-Pandemie und zu psychischen Erkrankungen (Stand 17.08.2020)

BPtK News | Konzeptpapier zur Bewältigung der COVID-19-Krise (Stand 19.06.2020)

Kammertelegramm: Maskenpflicht II (Stand 07.05.2020)

Kammertelegramm: Maskenpflicht I (Stand 04.05.2020)

Kammertelegramm: Krisenintervention & vulnerable Gruppen (Stand 17.04.2020)

Kammertelegramm: Telefonbehandlung (Stand 06.04.2020)

BPtK Praxisinfo Corona (Stand 01.04.2020, laufend aktualisiert: siehe Dokument) 

BPtK Info: Soforthilfe für Freiberufler (Stand 31.03.2020)

Kammertelegramm: Homeoffice, Fortbildungen im Videosetting (Stand 30.03.2020)

BPtK fordert Sprechstunde und Behandlung per Telefon (Stand 27.03.2020)

Videosprechstunde möglich für Sprechstunde und Probatorik (Stand 25.03.2020)

Kammertelegramm für niedergelassene KJP (Stand 23.03.2020)

Kammertelegramm vom 17.03.2020 (Videosprechstunde, finanzielle Absicherung) (Stand 17.03.2020)

Neuartiges Coronavirus in Deutschland – aktuelle Informationen und Risikobewertung (Stand 17.03.2020)         

Arbeitshilfe der Medizinischen Kinderschutzhotline

Die Medizinische Kinderschutzhotline stellt Fachkräften im Gesundheitswesen kostenlose Arbeitshilfen zur Verfügung. Diese sollen die Beratung von Familien erleichtern, welche durch die Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen besonderen Belastungen ausgesetzt sind und enthalten nützliche Informationen für Familien in der aktuellen Krisensituation.

Beratung von Familien

Beratung von belasteten Familien