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Details

Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf für Betroffene und BehandlerInnen zum Thema "Sexuelle Gewalt und Ausbeutung in Verbindung mit organisierter und/oder ritueller Gewalt"

News Forschungsvorhaben

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Erfahrungen von sexueller Gewalt und Ausbeutung in Verbindung mit organisierter und/oder ritueller Gewalt, sind bisher gesellschaftlich, psychotherapeutisch und wissenschaftlich wenig anerkannt; sie gelten meist als seltene Randerscheinung oder als unvorstellbar. Obwohl Betroffene seit vielen Jahren Unterstützung im psychosozialen Hilfesystem suchen, hält sich diese Annahme und es gibt kaum spezialisierte Angebote. Zudem fehlen Studien, die es erlauben, systematische Aussagen zu spezifischen Begleiterscheinungen, Folgen und Behandlungsansätzen zu machen.

Wir möchten als Forschungsteam in Kooperation mit der unabhängigen Kommission zu Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs (UKASK) mit einer mehrteiligen Studie diesbezüglich zu einer Veränderung beitragen; dazu erheben wir derzeit über eine Online Befragung für Betroffene sowie über eine Online-Befragung für Behandler Daten zur aktuellen Versorgungssituation, Vorkommen und spezifischen Bedarfen nach organisierter  und/oder ritueller Gewalt in Deutschland. Teilnahmeinformationen und die beiden Fragebögen, auch als PDF-Datei, finden Sie unter diesem link:

www.aufarbeitungskommission.de/kommission/projekte/projekt-peer-briken

Vielen Dank und herzliche Grüße

Prof. Dr. Peer Briken
Prof. Dr. Hertha Richter-Appelt
Dipl.-Psych. Susanne Nick
Dr. phil. Johanna Schröder

Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie
in Kooperation mit Spezialambulanz für Traumafolgestörungen
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Martinistrasse 52, 20246 Hamburg